Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BVT) gibt Tipps für die Arbeit im Homeoffice. In einer im Netz veröffentlichten 24-Seiten starken Broschüre finden sich altbekannte Ratschläge, etwa die Nutzung starker Passwörter und die Verschlüsselung von E-Mails und Festplatten.

Neu ist hingegen die Empfehlung, Fenster zu schließen und Sprachassistenten abzuschalten, damit dienstliche Kommunikation nicht mitgehört werden kann. Die Vorsicht gegenüber smarten Lautsprechern und deren Sprachassistentinnen wie Siri oder Alexa ist dabei durchaus gerechtfertigt. Sie werden häufig unbeabsichtigt aktiviert und übermitteln private Gespräche. Whistleblower berichten von belauschten Gesprächen mit Ärztinnen und Ärzten, Geschäftsbesprechungen, aufgezeichneten Streitereien und Sex.

Zusätzlich rät das BVT, Arbeitsgeräte des Homeoffice nicht für private Aktivitäten zu nutzen. „Weichen Sie für die private Internetnutzung nach Möglichkeit auf alternative Geräte aus“, heißt es in der Broschüre. Zusätzlich sollen regelmäßig Sicherheits-Updates eingespielt sowie Antivirensoftware und eine Firewall genutzt werden. Der Zugriff auf Unternehmensnetzwerke sollte „ausschließlich über ein kryptografisch abgesichertes Virtual Private Network (VPN)“ erfolgen. Wenn möglich, sollten Passwörter mit einer „Mehrfaktor-Authentifizierung“ ergänzt werden.

Link zum PDF – Cyber-Sicherheit im Home Office