Microsoft ändert ab Oktober 2022 Lizenzmodell

5. September 2022

Microsoft kündigt ein Update für seine Windows-Server-Lizenzprogramme an und reagiert damit auf Beschwerden von europäischen Cloud-Anbietern.

Die überarbeiteten Lizenzbedingungen gelten ab 1. Oktober 2022 und beinhalten u.a. die Einführung der Option, Windows Server auf Grundlage virtueller Kerne zu lizenzieren. Somit können Anwender jetzt Lizenzen nur für die benötigten Kerne erwerben, ohne an die physische Anzahl von Kernen auf dem Server gebunden zu sein. Somit wird auch die Lizenzierung von Windows Servern bei Virtualisierung oder Outsourcing vereinfacht.

Die Änderung gilt nur für Kunden mit einer Software-Assurance-Lizenz und fügt eine flexible Virtualization hinzu, mit der die Anwender auf jede Infrastruktur eines Clous-Anbieters migrieren können. Allerdings gilt diese Regel nicht für die großen Hyperscaler wie Alibaba, Amazon Web Services, Google und Microsoft selbst. Nutzen Cloud-Anbieter Infrastrukturen der genannten Unternehmen, dann müssen die Kunden dieser Anbieter die Lizenzen weiterhin über den jeweiligen Provider beziehen – die eigenen Lizenzen der Kunden lassen sich dann nicht verwenden.

Weitere Informationen zu den neuen Lizenzmodellen finden sich in der Ankündigung von Microsoft.